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Der Herr vom Himmel.

Dieses Blog möchte denen uneigennützig dienen die einen wirklichen Sinn suchen. Dieses Blog ist nicht kommerziell und nicht in eine religiöse Schublade einzuordnen.

ABGEFÜHRT

Göttliche Wesen oder Engel.Posted by Heinrich Feisel Sat, January 23, 2016 10:37:15

Abgeführt.


Es wird ein Mensch, in dunklen Stunden, fest verschnürt, am Strick gebunden,

wie ein Schlachtvieh abgeführt und niemand zeigt sich sehr gerührt,

von denen die ihn bloß verachten und wenig später danach schlachten.

Das Lamm Gottes wird geschlachtet. Als man ihm nach dem Leben trachtet,

wird es gnadenlos misshandelt. Zu einer Witzfigur verwandelt

schreitet dieser Jesus fort, zu dem grauenvollen Ort,

an dem er unter Spott und Groll erbarmungslos verenden soll,

wie ein Tier das irgendwann brutal geschlachtet werden kann.


Dem Lamm, das man zur Schlachtbank führt, hat kein Mitleid mehr gebührt,

in der Menge voller Gier, denn es dient als Opfertier.

Die Wölfe haben Blut geleckt. Der Blutrausch, der in Wölfen steckt,

ist im Rudel ausgebrochen. Im Jagdtrieb hat man Blut gerochen.

Die Hemmschwelle ist schnell gefallen, innerhalb von denen allen,

die jede Hemmung fallen lassen und vom höchsten Sinn nichts fassen.

Es wird gegrölt und viel gespottet, als man sich zusammenrottet,

in einer anonymen Masse, ohne viel Niveau und Klasse.


Der König der den Geist regiert, wird als Witzfigur blamiert,

nackt entblößt und ohne Thron, als so genannter Gottessohn,

und im schamlosen Geschehen mit Dornen auf dem Kopf versehen,

die man hämisch Krone nennt. Die Masse die den Sinn nicht kennt,

weiß „Nichts“ vom König der Gedanken, als die spitzen Dornenranken

den Kopf des hohen Geistes zieren. Die Menge gleicht den wilden Tieren,

wenn sie Blut gerochen haben und lechzend tut sie sich dran laben,

an dem blutrünstigen Akt, vom primitiven Trieb gepackt.


Das Opfer wird geschubst, geschlagen, und keiner tut das hinterfragen,

was erbarmungslos geschieht. Als man zerrt und an ihm zieht

wird nach diesem Mann getreten, gespuckt, geschlagen und im steten

wird derselbe Mensch verhöhnt, denn wer ist schon mit dem versöhnt,

was sich in echter wahrer Art, aus seinem Geiste offenbart.

Die Menge voller Übeltäter sieht nur „Nichts“ und endet später

in aussichtsloser Dunkelheit einer sinnentleerten Zeit,

was selten einmal einer still in tiefer Reue sehen will.


Der Mensch, mit Blut auf seinem Haupt, ist seiner Würde ganz beraubt,

mit Schweiß und Tränen im Gesicht, als er dann zusammenbricht,

unter Grölen, Pfeifen, Johlen, jener die dabei verstohlen

lüstern auf das Opfer stieren und nach Sensationen gieren.

Die Sensation ist bald perfekt, die vielen Leuten gar nicht schmeckt

und manchen Menschen, wie man meint, wenig angenehm erscheint,

als sich ein Christus offenbart, lebendig und in einer Art,

die diese Welt „Absurdum“ nennt, die im Raum nicht „Alles“ kennt.

H. Feisel

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