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Der Herr vom Himmel.

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TEXTQUELLEN.

WeltmachtPosted by Heinrich Feisel Thu, February 04, 2016 10:32:35

Textquellen.


Es gibt alte Texte die zum Teil von der Bibel abweichen, zum Teil aber auch damit identisch sind. Offenbar sind in späteren Jahren Leute am Werk gewesen die noch ältere Chroniken falsch wiedergegeben haben oder in ihrem falschen Verständnis der Dinge verfälscht haben.

Textquelle: Die Himmelfahrt Moses.

Buch der Weissagung Moses, die er aussprach im 120. Jahr seines Lebens, das ist das 2500. seit der Erschaffung der Welt, nach orientalischer Zählung aber das 2700. und das 400. seit dem Auszug aus Phönizien.


Das 2500. Jahr stimmt hier ebenso wenig wie das 400. Jahr, denn aus der Bibel gehen stattdessen 2700 Jahre von der Geburt Adams bis zum Tod (oder vielleicht besser natürliches Ende) Moses hervor, während seit der Ankunft Jakobs in Ägypten bis zum Ausscheiden Moses aus dieser Welt 470 Jahre vergangen sind. Der Einwand, der auf 2700 Jahre orientalischer Zählung hinweist, ist dagegen identisch mit der Bibel. Der gesamte Ursprung der göttlichen Aufzeichnungen ist aber orientalisch, weil sich alles im Orient zugetragen hat. Wenn hier ein sogenannter Chronist von orientalischer Zählung spricht und eine offenbar andere Sichtweise mehr vordergründig erwähnt, dann kann das nur heißen, dass man hier von einer späteren Verfälschung seitens der Institution Kirche ausgehen muss, die eben nicht im Orient, sondern in Europa zustande kam.

Unter der sehr naiven Interpretation "Der Erschaffung der Welt" ist im realen, maßgeblichen geschichtlichen Verlauf, in Verbindung mit dem Wort Gottes oder der Lehre des lebendigen göttlichen Wesens, aus dem Raum kommend, die Geburt Adams zu verstehen damit die Erschaffung einer sinngemäß gezielten zivilisierten Welt und

Joseph ist in Ägypten, laut den Apokryphen, nach dem Tod seines ihm nahestehenden Pharaos und dem Tod dessen erstgeborenen Sohnes, 48 Jahre lang in Ägypten der alleinige Herrscher gewesen, bevor er dann die Herrschaft an den jüngsten Sohn des Pharaos abgegeben haben soll.

Aus dem Buch der Jubiläen geht hervor, dass offensichtlich aus einem falschen Verständnis heraus, versucht worden ist die Differenz der diesbezüglichen 200 – 300 Jahre irgendwie unterzubringen.


Die beiden Reisen der Söhne Jakobs nach Ägypten.

Und im 1. Jahre der 3. Jahrwoche des 45. Jubiläums begann die Unfruchtbarkeit über die Erde zu kommen (im vorderen Orient).


Das 1. Jahr der 3. Jahrwoche, des 45. Jubiläums ergibt normalerweise:

1 Jahr plus 2 Jahrwochen a 7 Jahren plus 44 Jubiläen a 49 Jahre gleich 2171 Jahre a der gebräuchlichen 364 Tage, was 2165 Jahre a 365 Tage sind. Plus die 430 Jahre in Ägypten und der 40 Jahre in der Wüste ergibt das hier 2641Jahre a 364 Tage oder 2634 Jahre a 365 Tage.

Aus der Bibel dürfte für die Geburt Adams 4306 Jahre vor 0 hervorgehen bei Jahren von 364 Tagen, das entspricht 4294 Jahre a 365 Tagen vor 0.

4294 minus 2634 ergibt aber hier, im Widerspruch zu der Bibel und zu anderen Texten das Jahr 1660 vor 0 für den Tod Moses, der laut Bibel um 1600 vor 0 gestorben sein soll. Nimmt man aber die 3. Jahrwoche als voll an und das 45. Jubiläum als vollen Zeitmaßstab, dann ergeben sich 56 Jahre zusätzlich in der Rechnung und der Widerspruch ist nahezu ausgeräumt.

Wenn es also tatsächlich heißt im 1. Jahr nach der 3. Jahrwoche, nach dem 45. Jubiläum, dann ist das korrekt.

Noch zu Lebzeiten Josephs (wahrscheinlich im hohen Alter) wird der ägyptische Pharao im Krieg gegen den kanaanitischen König Makamaron, als der in Assur wohnt (dort offenbar herrscht) getötet. Ein weiterer Pharao folgt, der ebenfalls einen Krieg gegen die Kanaaniter führt und diesen Krieg verliert. Daraufhin werden die Grenzen Ägyptens geschlossen, zu mindestens gegen den Sinai hin. Der Pharao beschließt nun die Israeliten, die er als nahe Verwandte der Kanaaniter betrachtet, zu unterwerfen und zu plagen. Ab sieben Monate vor der Geburt Moses, also sehr viel später, werden die israelitischen männlichen Säuglinge von den Ägyptern systematisch getötet und in den Fluss geworfen, wie es heißt.

Die Geburt Moses wird nun in den Jubiläen angegeben mit der 4. Jahrwoche im 6. Jahr, im 48. Jubiläum. Das aber ist hier nun gänzlich falsch und in extremer Weise abweichend und man hat hier nun den Eindruck dass der ungereimte Widerspruch der fehlenden 200 Jahre hier überdeckt sein soll.

Waren also hier Geschichtsfälscher am Werk?

Das 6. Jahr der 4. Jahrwoche ergibt 27 Jahre (3x7+6 Jahre) und 47 volle Jubiläen ergeben 2303 Jahre (47x49Jahre). Das ergibt zusammen 2330 Jahre a 364 Tage oder 2324 Jahre a 365 Tage von der Erschaffung Adams an (oder seiner Geburt und der darauf folgenden besonderen Erziehung).

4306 Jahre a 364 Tage minus 2330 Jahre a 364 Tage ergibt 1976 vor 0 a 364 Tage. Bzw. 4294 Jahre a 365 Tage minus 2324 Jahre a 365 Tage ergibt 1970 Jahre vor 0 a 365 Tage. Was nun auffällt, angesichts der Tatsache dass Moses um 1720 vor 0 geboren sein muss und 1600 vor 0 geendet hat, das zeigt dass erstens sich die vorgenannte Differenz von 56 Jahren hier auswirkt und zweitens nun noch die Differenz von 200 Jahren (zwischen 2500 und 2700 Jahren) hier auftaucht. 1976 minus 256 Jahre ergeben nun exakt das Jahr 1720 für die Geburt Moses.


Jakob und seine Söhne kommen ursprünglich aus Phönizien (am heutigen Libanon) während der Hungersnot nach Ägypten. Joseph ist zu diesem Zeitpunkt schon ein angesehener und mächtiger Mann in Ägypten geworden. Die späteren Hyksos sind möglicherweise (Irrtum vorbehalten) kein in Ägypten gewaltsam eingedrungenes Volk, sondern unter Umständen eine sich aus den Nachfahren Josephs entwickelte einflussreiche Schicht der fremdländischen (kanaanitischen?) Kultur. Die Hyksos werden dann aus gutem Grund als phönizische Fürsten und Könige bezeichnet. Auch die gebräuchliche Bezeichnungen Königshirten und Gefangenen Hirten scheint alles andere als abwegig, denn schon Jakob und seine Söhne waren relativ wohlhabende Hirten. Herrscher eines fremden Hügellandes deutet wohl ebenfalls auf Phönizien hin. Es können sich daher aus dem ursprünglich phönizischen Joseph und seiner ägyptischen Frau ernst zu nehmende Konkurrenten der späteren ägyptischen Oberschicht gebildet haben. Gleichzeitig haben die aus den Brüdern Josephs entstandenen israelitischen Stämme sich abgesondert im Land Gosen zahlreich vermehrt.

Während die israelitischen Stämme ausgegrenzt in Gosen, also am Nordostzipfel Ägyptens versklavt waren, dürften diese so genannten Hyksos noch längere Zeit ihren Einfluss auszuüben versucht haben, im Konflikt mit der ägyptischen Oberschicht. Möglicherweise haben sie sich auf Teilgebiete Ägyptens zurückgezogen und dort versucht ihre Existenz zu behaupten. Angesichts der zunehmenden ägyptischen Bedrohung ist es nahe liegend dass sie sich zu einem späteren Zeitpunkt eine befestigte Stadt als Zuflucht im Gebiet der israelitischen Stämme errichtet haben, wie es heißt.

Die bedingte Regierungszeit der sechs maßgeblichen herausragenden Hyksosfürsten war sicherlich nur auf einen Teil Ägyptens zu beziehen und wird einmal mit 284 Jahren und zum anderen mit ca. 260 Jahren aus verschiedenen Quellen beziffert.

In ägyptischen Texten ist vom sethroitischen Gau die Rede und Seth als eine konkurrierende Gottheit ist als der "Böse" gebrandmarkt. Doch erinnert Seth nicht an den dritten Sohn Adams (Sumer)? Der sethroitische Gau entspricht dem nordöstlichen Nildelta oder Gosen. Sethroiten werden auch als Sethiten bezeichnet und sind in ihrer Kultur aus dem sumerischen Seth entstanden. Seth aber ist ursprünglich kein böser Götze der mit den Götzen Ägyptens konkurrieren muss, sondern ein entschiedener Verfechter und treuer Anhänger des "Lebendigen Gottes" der als lebendes reales Wesen aus dem Raum zur Erde kam um seine Maßnahmen in die Wege zu leiten.

Die wirklichen Anhänger dieses wahren Gottes lehnen, zu recht, jeden rituellen Kult und jeden religiösen Götzendienst energisch ab. Da Hyksos und der sethroitische Gau in der ägyptischen Überlieferung in einem Atemzug genannt werden, muss das faktisch parallel zueinander im selben Zeitraum stattgefunden haben. Die Vertreibung dieser Hyksos dürfte nichts anderes sein als deren Rückzug in das Gebiet Gosen. Ihre befestigte Stadt wird zuletzt auch durch die Ägypter eingenommen und zerstört, was dazu geführt hat, dass zu mindestens ein großer überlebender Anteil dieser Hyksos zu den anderen israelitischen Stämmen hinzu stößt.

Die ägyptische Finsternis und die damit eindeutig zusammenhängenden anderen Plagen könnten mit der gewaltigen Vulkanexplosion auf der Insel Santorin in Verbindung zu bringen sein, die um etwa 1600 vor 0 stattgefunden haben soll. Laut der endgültigen biblischen Zahlen und ähnlicher Texte hat der Auszug aus Ägypten aber ca. 1760 vor 0 stattgefunden, 20 Jahre nach einem extremen Ausbruch des Vesuv, um 1780 vor 0. Die Dauer von 20 Jahren scheint realistisch zu sein für die ägyptischen Plagen, bis zum Auszug aus Ägypten.

H. Feisel





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