diegottheit.com

diegottheit.com

Der Herr vom Himmel.

Dieses Blog möchte denen uneigennützig dienen die einen wirklichen Sinn suchen. Dieses Blog ist nicht kommerziell und nicht in eine religiöse Schublade einzuordnen.

Koran und seine Wurzel.

Entwicklung.Posted by Heinrich Feisel Wed, September 29, 2010 14:47:37
Der Koran und seine Wurzel.
Der Koran beruft sich zu recht auf die (noch) reine, unverfälschte
Überlieferung durch Abraham, dessen Kinder, wie es heißt alle Völker
segnen sollten. Die Kinder Abrahams existieren nicht nur in dem Sohn
„Isaak“, den er mit seiner bevorzugten und geliebten Frau Sara zeugt,
sondern betrifft seinen erstgeborenen Sohn „Ismael“, den er mit der
ägyptischen Magd seiner Frau (Hagar) zuvor gezeugt hatte. Das hatte aber
Sara selber so gewollt, weil sie lange Zeit kinderlos geblieben war. Nach
dem Tod Saras hatte Abraham noch eine zweite Frau mit Namen Ketura, die
ihm noch weitere sechs Söhne geboren hat. Diese wurden von Abraham mit
einem Erbteil abgefunden und in östlicher Richtung (zunächst Vorderasien)
geschickt. Auf diese Weise ist ab etwa 2200 vor 0 eine allmähliche
Vermischung des Samen Abrahams mit den anderen Völkern zustande
gekommen, zunächst im Orient und in Asien. Was dabei auch in diese
Völker transportiert worden ist, das ist das mitgenommene Wissen dieser
Sippen, die überall ihre Spuren hinterlassen haben und damit alle Völker
segnen. Dieser Segen ergibt sich in doppelter Hinsicht, indem später die
zwölf israelitischen Stämme, als der Abstamm Isaaks in den Söhnen Jakobs,
ebenfalls nach ihrer Zerstreuung sich im Orient, in Nordafrika, in Asien und
Europa mit der Bevölkerung zunehmend vermischen und ihre göttlich
ausgerichtete Kultur mitbringen.
Sure 3; 67:
Abraham war weder Jude noch Christ; vielmehr war er lauteren Glaubens,
ein Muslim, und keiner derer, die Gott Gefährten geben (die falsche Götter
erfinden).
Dass Abraham kein Jude war ist klar, denn die Juden, als ein Stamm der
zwölf israelitischen Stämme, die Nachfahren des Sohnes Jakobs „Juda“
waren, oder bzw. der Restbestand des ehemaligen israelitischen Südreichs
„Juda“, existieren erst lange Zeit nach Abraham. Abraham ist also der
Urgroßvater Judas und kann sich nicht auf Juda berufen, sondern Juda muss
sich auf Abraham berufen.
Ebenso kann Abraham logischerweise unmöglich ein sogenannter Christ
gewesen sein, den der Christus im Jesus von Nazareth wird erst ziemlich
genau 2200 Jahre nach dem Tod Abrahams geboren. Dass er ein Moslem
war, das ist ebenfalls auszuschließen, denn Moses wird erst ca. 465 Jahre
nach seinem Tod geboren, es sei denn dass die Bezeichnung Muslime eine
noch weiter zurückreichende Bedeutung hat und sich nicht von Moses
ableitet, was aber mehr unwahrscheinlich ist.
Sure 3; 84:
Sprich: „Wir glauben an Allah und was auf uns herabgesandt ward, und was
herabgesandt ward auf Abraham und Ismael (Ismael ist der Erstgeborene,
der auch als ein Erbteil zu vermuten ist ) und Isaak und Jakob und die
Stämme, und was gegeben ward Moses und Jesus und den Propheten von
ihrem Herrn; wir machen keinen Unterschied zwischen einem von ihnen,
und ihm sind wir ergeben.“
Der Koran formuliert auch hier die Verhältnisse und die Zusammenhänge
einwandfrei. Ob aber der heutige Islam den gleichen Standpunkt noch
vertritt, das bleibt dahingestellt. Die Christen wissen ohnehin nicht mehr
viel von dieser ursächlichen Realität und das Christentum ist nur eine
Kulisse ohne Hintergrund geworden.
Sure 4; 163:
Siehe, Wir haben die Offenbarung gegeben, wie wir Noah Offenbarung
gaben (Offenbarung heißt Aufklärung) und den Propheten nach ihm, und
Offenbarung gaben Abraham und Ismael und Isaak und Jakob, und den
Stämmen (der Israeliten) und Jesus und Hiob und Jonas und Aaron und
Salomon; und wir gaben David den Psalter.
Die großgeschriebene Wir – Form ergibt sich aus der artikulierenden
göttlichen Allmacht (oder Allah), die mittels überirdischer Boten
(vollkommene Männer oder außerirdische Besucher aus dem Raum oder
Himmel) zu (noch) irdischen unvollkommenen Mittelsmännern spricht.
Der Koran beruft sich hier auf das worauf er sich berufen muss und nur
berufen kann. Die Berufung der Religionen aber beschränkt sich
zunehmend auf den ausgeübten Beruf, der früher zwecks Broterwerb und
heute größtenteils zwecks sattem Gehalt ausgeübt wird.
Sure 6; 85:
Und den Zacharias und Johannes (den Täufer) und Jesus und Elias; alle
waren Rechtschaffene. Und Ismael und Elisa und Jonas und Lot, alle
begnadeten Wir vor den Geschöpfen. (Mit einem Wissen das der übrigen
Welt unbekannt war und das erst durch diese Personen vermittelt wurde.)
Sure 6; 154 – 156:
Alsdann gaben Wir Moses die Schrift, vollkommen für den, der das Gute
tut, und eine Klarlegung aller Dinge, und eine Leitung und Barmherzigkeit,
damit sie an die Begegnung (reale Begegnung) mit ihrem Herrn glauben.
Und dieses Buch, das wir hinabsandten, ist gesegnet. (Hier spricht eine
lebendige Stimme aus dem Himmel oder aus dem Raum kommend, in ihren
Ausführungen als Auslöser des danach folgenden Koran, der zum Zeitpunkt
dieser Aussage noch nicht existiert, sondern erst mündlich übertragen wird.
Das Buch von dem hier die Rede ist kann also nicht der Koran sein, sondern
definitiv nur die Thora, bzw. die biblischen Überlieferungen einschließlich
des Evangeliums.)
So folget ihm und seid gottesfürchtig (respektiert den Sinn des Buches),
damit ihr Barmherzigkeit findet. Und dass ihr sprächet: „Siehe, die Schrift
ward nur auf zwei Gemeinden vor uns gesandt, und wahrlich wir waren
unwissend sie zu begreifen.“ (Die Religionen sind auch heute noch
unwissend überhaupt irgend etwas wirklich zu begreifen und sie steigern
sich in ihren Ideologien.)
H. Feisel

  • Comments(0)//www.diegottheit.com/#post51